Länder-Analysen

Aus den aktuellen Analysen
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Russland-Analysen Nr. 384

Lebenszufriedenheit in Russland:
Erklärungsfaktoren und Entwicklung

Der Beitrag stellt die Entwicklung des subjektiven Wohlbefindens der russischen Bevölkerung von den 1990er Jahren bis in die Gegenwart dar. Es zeigt sich ein beispielloser Einbruch bei der Lebenszufriedenheit in der Gesellschaft im Zuge der Krise der 1990er Jahre sowie die langsame Verbesserung mit dem anschließend einsetzenden Wirtschaftswachstum. Der anhaltende Anstieg des nationalen Glücksniveaus nach der Wirtschaftskrise von 2008 lässt sich durch Faktoren wie nationaler Stolz und Religiosität erklären.


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Zentralasien-Analysen Nr. 139

Identität und soziale Stellung von Juden in Zentralasien Ein Zustandsbericht aus Kasachstan und Kirgistan

Der Artikel befasst sich mit der Situation der jüdischen Bevölkerung Zentralasiens. Dabei liegt der Fokus auf Kasachstan und Kirgistan, wo die zweit- bzw. die drittgrößte jüdische Gemeinschaft der Region lebt. (…)

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Ukraine-Analysen Nr. 232

Der Kampf gegen das Coronavirus in der Ukraine:
Langsamer Start, dann Aufholjagd

Pavlo Illiashenko, Olena Levenets
Der vorliegende Beitrag analysiert die Reaktion der Ukraine auf den Ausbruch von Covid-19 mit Stand vom 18. März. Obwohl aufgrund des Mangels an verlässlichen Daten und der dynamischen Situation nicht die Effizienz der Maßnahmen bewertet werden kann, weisen der Zeitrahmen der erfolgten Maßnahmen sowie ein Vergleich mit den Nachbarländern der Ukraine auf unterschiedliche Reaktionsstrategien vor und nach dem 11. (…)
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Belarus-Analysen Nr. 47

10 Jahre Östliche Partnerschaft für Belarus – Erfolg, Misserfolg oder etwas dazwischen?

Katsiaryna Shmatsina
Die Bilanz der Beteiligung von Belarus an der Östlichen Partnerschaft (ÖP) fällt gemischt aus. Vor dem Beginn der ÖP waren die bilateralen Kontakte zwischen Belarus und der EU aufgrund der dürftigen Bilanz der belarussischen Regierung im Bereich der Menschenrechte begrenzt. Die Aufnahme von Belarus in die ÖP im Jahr 2009 hatte den Beziehungen zwischen Minsk und Brüssel zu einem Neustart verholfen. (…)
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Polen-Analysen Nr. 253

Besser geht's nicht? Die deutsch-polnischen Wirtschaftsbeziehungen nach 1990

Sebastian Płóciennik
Es versteht sich fast schon von selbst, dass Deutschland Polens wichtigster Handelspartner ist. Wenn man die größte Wirtschaft Europas, die viertgrößte der Welt und das drittgrößte Exportland als Nachbarn hat, wäre alles andere sehr verwunderlich. Dass Polen seinerseits mehr und mehr zu einem Schlüsselpartner Deutschlands wird, mag jedoch überraschen. (…)
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Neue Chronik-Einträge
Ukraine23.03.2020Ukraine — 23.03.2020
Das Präsidentenbüro schätzt, dass die ukrainische Wirtschaft im Jahr 2020 im besten Fall etwa fünf Prozent schrumpfen werde. Die Regierung schätzt, dass die Ausgaben der Ukraine zur Bekämpfung der Coronavirus-Epidemie sich auf bis zu vier Milliarden Dollar belaufen werden.
Ukraine23.03.2020Ukraine — 23.03.2020
In Kiew wird der öffentliche Nahverkehr komplett untersagt. Davon ausgenommen sind Personen, die im medizinischen Bereich tätig sind, bei der Polizei, Feuerwehr, im Lebensmittelsektor und in strategisch wichtigen Unternehmen. Sie erhalten spezielle Passierscheine zur Nutzung des ÖPNV und müssen Gesichtsmasken tragen. Private Autos und Taxen sind für die breite Bevölkerung weiterhin nutzbar.
Ukraine23.03.2020Ukraine — 23.03.2020
Laut dem Büro des Präsidenten sind 250.000 Covid-19-Schnelltests aus China in der Ukraine eingetroffen, die bis zum Ende des Tages in alle Regionen ausgeliefert sein sollen.
Ukraine23.03.2020Ukraine — 23.03.2020
Mit Donezk, Ternopil und Tscherkassy verhängen drei weitere Regionen den Ausnahmezustand.
Ukraine23.03.2020Ukraine — 23.03.2020
Gesundheitsminister Illja Jemenez wirbt per Videobotschaft für die Ausrufung eines landesweiten Notstands: »Ich spreche seit dem ersten Tag meiner Regierungsarbeit darüber. Das hätte von Anfang an getan werden müssen.«
Über die Länder-Analysen

Die Länder-Analysen bieten regelmäßig im kostenlosen Abonnement kompetente Einschätzungen aktueller politischer, wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Entwicklungen in Ostmitteleuropa und der post-sowjetischen Region. Alle Länder-Analysen verstehen sich als Teil eines gemeinsamen Projektes, das der wissenschaftlich fundierten, allgemeinverständlich formulierten Analyse der Entwicklungen im östlichen Europa, der Offenheit für verschiedene inhaltliche Positionen und der kostenlosen und nicht-kommerziellen Information einer breit verstandenen interessierten Öffentlichkeit verpflichtet ist.

Für die Länder-Analysen schreiben internationale Fachwissenschaftler/innen und Expert/innen. Die Redaktionen der Länder-Analysen bestehen aus Wissenschaftler/innen mit langjähriger Forschungserfahrung zu den jeweiligen Ländern. Angaben zu den jeweiligen Redaktionen finden sich auf der Seite Redaktionen/Beiräte als auch im Impressum in jeder einzelnen Ausgabe.

Die deutschsprachigen Länder-Analysen werden gemeinsam von der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen, dem Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien, der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde, dem Deutschen Polen-Institut, dem Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien und dem Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung herausgegeben.


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