Länder-Analysen

Aktuelles

Aktuelles vom Länder-Analysen-Team regelmäßig bei Twitter: https://twitter.com/laenderanalysen 

 

Aktuelle Analysen zum Ukraine-Krieg auch bei der englisch-sprachigen Schwesterpublikation der Russland-Analysen: https://css.ethz.ch/publikationen/russian-analytical-digest.html

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Ukraine-Analysen Nr. 264

Krieg in der Ukraine – Das Dossier der Ukraine-Analysen

Das Ukraine-Analysen Dossier "Krieg in der Ukraine" besteht aus Analysen, Dokumentationen und Umfragen zum Thema. Es wird laufend um neue Beiträge aktualisiert, weshalb das Dossier ein reines online-Format ist und nicht, wie üblich, zusätzlich als PDF-Version erscheint. Beim Lesen der Beiträge bitten wir darum, das Publikationsdatum zu berücksichtigen. (…)

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Russland-Analysen Nr. 416

Krieg in der Ukraine – Das Dossier der Russland-Analysen

Das vorliegende Dossier besteht vorrangig aus Analyse-Beiträgen und wird laufend um Beiträge ergänzt. Zu den relevanten Schwerpunkten finden Sie eine Zusammenstellung unserer Analysen, Dokumentationen als auch zusätzliche Beiträge, die wir im Bereich „Lesetipps“ empfehlen. Eine PDF-Version des Dossiers ist vorerst nicht vorhanden, da es sich um ein Format handelt, das laufend angepasst wird. (…)

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Aus den aktuellen Analysen
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Zentralasien-Analysen Nr. 153

Eine weitere »gestohlene« Revolution? – Macht und Informalität in Kirgistan

Der Regierungssturz von 2020 in Kirgistan reiht sich ein in eine Reihe von Revolutionen im Land, welche keine tatsächlichen politischen Veränderungen bewirkt haben. Warum sind sich scheinbar alle Kommentator:innen einig, dass die Revolution »den Frauen und jungen Menschen gestohlen wurde«? Und welche Folgen hat es, wenn junge Menschen den Glauben daran verlieren, dass sich an den Machtverhältnissen in ihrem Land etwas ändern lässt? (…)

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Ukraine-Analysen Nr. 272

Russlands Aggression in der Ukraine:
die Dokumentation der aus dem Konflikt resultierenden Verbrechen

Der folgende Artikel zeichnet die Entwicklung der Bemühungen von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und dem ukrainischen Staat nach, konfliktbezogene Verbrechen auf dem Gebiet der Ukraine, die im Zusammenhang mit der russischen Aggression seit 2014 begangen wurden, zu dokumentieren. Der Beitrag analysiert weiterhin, wie die Erfahrungen von 2014 bis 2021 die Dokumentation von Kriegs- und Menschenrechtsverbrechen seit der russischen Invasion im Februar 2022 beeinflusst haben.

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Polen-Analysen Nr. 298

Der Konflikt der polnischen Regierung um den Landesaufbauplan – der europäische und der innenpolitische Kontext

Janusz A. Majcherek
Polen ist einer der letzten Staaten der Europäischen Union, der noch nicht die finanziellen Mittel des Aufbauprogramms nutzt, das beschlossen wurde, um die von der Corona-Pandemie gebeutelte Wirtschaft der EU-Mitgliedsländer wiederzubeleben. Immer mehr deutet darauf hin, dass es diese auch nicht erhalten wird, solange die jetzige rechtspopulistische Regierung am Ruder ist. Sie könnte allerdings die Regierungsmacht bei den Parlamentswahlen im kommenden Jahr verlieren. (…)
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Russland-Analysen Nr. 422

Russische Wissenschaft und der Krieg in der Ukraine

Dmitrij Dubrowskij
Bis zum Beginn von Russlands Krieg gegen die Ukraine hatte der Kreml versucht, die Stärke russischer Universitäten und Forscher:innen in den internationalen Rankings zu demonstrieren. Jetzt führen die wegen des Krieges verhängten Sanktionen des Westens dazu, dass russische Wissenschaftler:innen isoliert werden. Als Reaktion sind jene Teile der russischen Wissenschaft, die traditionell eine Zusammenarbeit mit dem Westen ablehnten, bestrebt, national definierte Maßstäbe zu etablieren. (…)
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Belarus-Analysen Nr. 61

Entwicklungen in der belarusischen Diaspora 2020

Henadz Korshunau
In dem Beitrag werden auf der Basis von Tiefeninterviews die Entwicklungsphasen der belarusischen Diaspora im Jahr 2020 herausgearbeitet. Es werden die wichtigsten Transformationsvektoren identifiziert, unter anderem die Herauslösung der belarusischen Diaspora aus der postsowjetischen Emigrationsgemeinschaft, das Entstehen eines positiven Images von den Belarus*innen als Nation, eine zunehmende Mobilisierungsfähhigkeit und -bereitschaft der belarusischen Gemeinschaft in der Emigration und eine Politisierung der belarusischen Diaspora, in deren Zuge sich jetzt neue Formen der (Selbst)Organisation entwickeln.
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Neue Chronik-Einträge
Polen19.09.2022Polen — 19.09.2022
Sławomir Broniarz, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polnischen Lehrerschaft (Związek Nauczycielstwa Polskiego – ZNP), teilt mit, dass am 15. Oktober eine Demonstration in Warschau geplant ist. Zurzeit laufen bereits lokale Protestaktionen. Gründe sind die überfrachteten Lehrpläne, die zu wenig Zeit für den einzelnen Schüler ließen, der damit einhergehende Verlust der Unterrichtsqualität, Lehrermangel und Überstunden infolge von Vertretungsstunden. Broniarz kritisiert, dass Bildungs- und Wissenschaftsminister Przemysław Czarnek das Gespräch mit der ZNP verweigert.
Polen17.09.2022Polen — 17.09.2022
Präsident Andrzej Duda ernennt elf Richter für die Kammer für berufliche Verantwortung beim Obersten Gericht (Sąd Najwyższy – SN). Die Kammer ersetzt die Disziplinarkammer beim SN. Deren Auflösung gilt als einer der sog. Meilensteine, welche die Europäische Kommission Polen als Bedingung für die Auszahlung von EU-Geldern aus dem Aufbaufonds (zur Bewältigung der Folgen der COVID-19-Pandemie) gesetzt hat. Der Kritikpunkt der Europäischen Kommission war, dass die Disziplinarkammer die richterliche Unabhängigkeit beeinträchtigt. Die Opposition warnt vor einem Etikettenschwindel.
Polen16.09.2022Polen — 16.09.2022
Verteidigungsminister Mariusz Błaszczak unterzeichnet auf dem Luftwaffenstützpunkt in Mińsk Mazowiecki den Vertrag mit Südkorea über die Lieferung von 48 Kampfjets des Typs FA-50. Die ersten Flugzeuge sollen bereits 2023 nach Polen geliefert werden. Dies sei ein Generationensprung für die polnische Luftwaffe, die noch über postsowjetische Flugzeuge verfüge, so Błaszczak. Der Vorvertrag mit Südkorea wurde Ende Juli unterzeichnet.
Polen15.09.2022Polen — 15.09.2022
In seiner Laudatio bei der Preisverleihung des M100 Media Award in Potsdam ruft Donald Tusk, Parteichef der Bürgerplattform (Platforma Obywatelska – PO) und ehemaliger Ministerpräsident sowie EU-Ratspräsident, Deutschland dazu auf, mehr schwere Waffen an die Ukraine zur Unterstützung gegen den russischen Angreifer zu liefern. Tusk mahnt, zu der Verantwortung, die sich aus dem Zweiten Weltkrieg für Deutschland heute ergebe, gehöre die eindeutige und entschlossene militärische Hilfe für die Ukraine sowie außerdem eine ernsthafte Auseinandersetzung mit Entschädigungsfragen der Nationen, die am stärksten unter dem Nationalsozialismus gelitten hätten.
Polen13.09.2022Polen — 13.09.2022
Die Bürgerkoalition (Koalicja Obywatelska – KO) bringt einen Beschlussentwurf zur Frage der Weltkriegsreparationen an Polen in den Sejm ein. Reparationsforderungen werden demnach nicht nur an Deutschland, sondern auch an Russland, als Nachfolgestaat der UdSSR, gerichtet. Das Regierungslager hat am 1. September einen Bericht vorgelegt, der sich ausschließlich mit den vom nationalsozialistischen Deutschland verursachten Schäden für Polen befasst. Sie werden mit 1,5 Bio. US-Dollar beziffert.
Über die Länder-Analysen

Die Länder-Analysen bieten regelmäßig im kostenlosen Abonnement kompetente Einschätzungen aktueller politischer, wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Entwicklungen in Ostmitteleuropa und der post-sowjetischen Region. Alle Länder-Analysen verstehen sich als Teil eines gemeinsamen Projektes, das der wissenschaftlich fundierten, allgemeinverständlich formulierten Analyse der Entwicklungen im östlichen Europa, der Offenheit für verschiedene inhaltliche Positionen und der kostenlosen und nicht-kommerziellen Information einer breit verstandenen interessierten Öffentlichkeit verpflichtet ist.

Für die Länder-Analysen schreiben internationale Fachwissenschaftler/innen und Expert/innen. Die Redaktionen der Länder-Analysen bestehen aus Wissenschaftler/innen mit langjähriger Forschungserfahrung zu den jeweiligen Ländern. Angaben zu den jeweiligen Redaktionen finden sich auf der Seite Redaktionen/Beiräte als auch im Impressum in jeder einzelnen Ausgabe.

Die deutschsprachigen Länder-Analysen werden gemeinsam von der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen, dem Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien, der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde, dem Deutschen Polen-Institut, dem Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien und dem Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung herausgegeben.

Zusätzlich besitzen die Länder-Analysen zwei englischsprachige Partner-Publikationen, die vom Center for Security Studies der ETH Zürich, dem Center for Eastern European Studies der Universität Zürich, dem Institute for European, Russian and Eurasian Studies der George Washington University und weiteren Institutionen herausgegeben werden: Russian Analytical Digest und Caucasus Analytical Digest

Falls Sie regelmäßig aktuelle Analysen und Kommentare der Redaktionen der Länder-Analysen sowie der herausgebenden Institutionen lesen wollen, finden Sie fast täglich aktuelle Links beim (auch ohne Anmeldung) frei zugänglichen Twitter-Konto der Länder-Analysen: https://twitter.com/laenderanalysen

 


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