Länder-Analysen

Aktuelles

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Aus den aktuellen Analysen
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Polen-Analysen Nr. 366

Józef Piłsudski. Geschichtspolitik und Erinnerungskultur 100 Jahre nach dem Mai-Umsturz

Vor einhundert Jahren, am 12. Mai 1926, wagte Józef Piłsudski, Polens starker Mann, den Umsturz. Er beseitigte die parlamentarische Demokratie und führte ein zunehmend autoritäres Regime ein. (…)

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Zentralasien-Analysen Nr. 172

Verwaltungsrecht und -prozess der Republik Kasachstan:
Lehrbuch.
Band 2. Verwaltungsprozess der Republik Kasachstan.
Allgemeiner Teil.

Die Rezension untersucht den zweiten Band von Prof. Roman Melnyks dreibändigem Lehrbuch zum Verwaltungsrecht und -prozess in der Republik Kasachstan. Der Band widmet sich dem allgemeinen Teil des Verwaltungsprozesses und liefert dabei eine umfassende Einführung in das Verwaltungsjustizsystem, das 2021 durch das »Gesetzbuch der Verwaltungsverfahren und Verwaltungsprozessordnung der Republik Kasachstan« (APPK) etabliert wurde. (…)

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Russland-Analysen Nr. 484

Die »russische Schattenflotte«: Kriegsfinanzierung und Bedrohung maritimer Sicherheit

Julian Pawlak
Die so bezeichnete russische Schattenflotte ist seit 2022 zum zentralen Instrument der Sanktionsumgehung im russischen Ölexport und damit der Kriegsfinanzierung des Landes geworden. Zunehmend werden jedoch entsprechende Schiffe mit Sabotage- und Spionageakten in Verbindung gebracht. Besonders Schäden an maritimer kritischer Infrastruktur stehen im Fokus. (…)
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Belarus-Analysen Nr. 83

Der Raswodjaschtschij:
Lukaschenkas Nahostreise 2025/26 als Ausdruck der beständigen Muster der belarusischen Diplomatie

Boris Ginzburg
Lukaschenkas Nahost- und Nordafrikareise 2025/26 verdeutlicht die konstanten Muster der belarusischen Außenpolitik unter seiner Herrschaft: die Instrumentalisierung der Diplomatie zur Erlangung internationaler Legitimität, ein stark auf die herrschende Familie zentrierter, personalisierter Entscheidungsstil sowie proaktive – oft disruptive – Bemühungen, sich in globalen Angelegenheiten relevant zu machen. Indem die Reise im Kontext des breiteren diplomatischen Verhaltens Minsks betrachtet wird, argumentiert die Analyse, dass Belarus nicht als passiver russischer Stellvertreter abgetan, sondern als autonomer Störfaktor verstanden werden sollte, der regionale Dynamiken maßgeblich beeinflussen kann. Diese Merkmale haben direkte sicherheitspolitische Auswirkungen auf Europa sowie auf Deutschland und Israel im engeren Sinne, insbesondere im Hinblick auf die Kriege im Iran und der Ukraine sowie die sich abzeichnenden Sicherheitsbündnisse in der sich wandelnden europäischen und nahöstlichen Sicherheitsordnung.
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Ukraine-Analysen Nr. 334

Lehren aus dem Krieg über gesellschaftliche Resilienz, oder:
Was Europa von der Ukraine lernen könnte

Valerii Pekar, Yuliya Shtaltovna
Als Russland im Februar 2022 seine groß angelegte Invasion begann, sagten viele internationale Beobachter: innen voraus, dass die Ukraine innerhalb weniger Wochen zusammenbrechen würde. Stattdessen zeigte die ukrainische Gesellschaft eine bemerkenswerte Resilienz, Anpassungsfähigkeit und zivile Mobilisierung. Dieser Artikel identifiziert zentrale gesellschaftliche Praktiken, die sich während mehr als 1.500 Tagen des umfassenden Krieges und eines Jahrzehnts russischer Aggression herausgebildet haben. (…)
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Neue Chronik-Einträge
Ukraine30.06.2026Ukraine — 30.06.2026
Der stellvertretende Ministerpräsident und Verteidigungsminister Polens, Władysław Kosiniak-Kamysz, droht im polnischen Fernsehen damit, dass Polen den EU-Beitritt der Ukraine verhindern werde, solange Kyjiw Persönlichkeiten der Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN) und der Ukrainischen Aufständischen Armee (UPA), insbesondere Stepan Bandera, offiziell ehrt. Die OUN und UPA hatten in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts – speziell in den 1940er Jahren unter Besatzung NS-Deutschlands – schwere Massaker an jüdischen und polnischen Gemeinden in Regionen der Westukraine verübt. In der Ukraine werden sie hingegen vielfach als Kämpfer für die Unabhängigkeit der Ukraine von Moskau gesehen.
Ukraine30.06.2026Ukraine — 30.06.2026
Präsident Wolodymyr Selenskyj gibt bekannt, dass die Ukraine mit Schweden ein Abkommen über den Kauf von 16 Gripen-E-Kampfjets unterzeichnet hat, um die ukrainische Luftwaffe weiter auszubauen.
Ukraine29.06.2026Ukraine — 29.06.2026
In der Ukraine überfordert eine Hitzewelle die Stromversorgung: In den Regionen Riwne und Chmelnyzkyj werden erste Stromausfälle gemeldet. Für die kommenden Tage kündigt der staatliche Stromversorger geplante Blackouts für das gesamte Land an – mit Stundenplänen wie im Winter.
Ukraine28.06.2026Ukraine — 28.06.2026
Ein nächtlicher massiver russischer Luftangriff auf die ukrainische Hauptstadt Kyjiw beschädigt unter anderem das ukrainische Pharmaunternehmen „Darnyzja“.
Ukraine26.06.2026Ukraine — 26.06.2026
Die russischen Besatzungsbehörden auf der annektierten Krym rufen aufgrund der anhaltenden ukrainischen Luftangriffe und den daraus folgenden Stromausfällen und dem Kraftstoffmangel den Notstand auf der Halbinsel aus.
Über die Länder-Analysen

Die Länder-Analysen bieten regelmäßig im kostenlosen Abonnement kompetente Einschätzungen aktueller politischer, wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Entwicklungen in Ostmitteleuropa, Osteuropa und Zentralasien. Alle Länder-Analysen verstehen sich als Teil eines gemeinsamen Projektes, das der wissenschaftlich fundierten, allgemeinverständlich formulierten Analyse der Entwicklungen im östlichen Europa, der Offenheit für verschiedene inhaltliche Positionen und der kostenlosen und nicht-kommerziellen Information einer breit verstandenen interessierten Öffentlichkeit verpflichtet ist.

Für die Länder-Analysen schreiben internationale Fachwissenschaftler/innen und Expert/innen. Die Redaktionen der Länder-Analysen bestehen aus Wissenschaftler/innen mit langjähriger Forschungserfahrung zu den jeweiligen Ländern. Angaben zu den jeweiligen Redaktionen finden sich auf der Seite Redaktionen/Beiräte und im Impressum in jeder einzelnen Ausgabe.

Die deutschsprachigen Länder-Analysen werden gemeinsam von der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen, dem Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien, der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde, dem Deutschen Polen-Institut, dem Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien und dem Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung herausgegeben.

Bereits seit 2003 erscheinen die Russland-Analysen. 2006 wurde das Länderspektrum um Ukraine-Analysen und Polen-Analysen erweitert. 2008 sind zusätzlich die Zentralasien-Analysen hinzugekommen, die sich mit aktuellen politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen in Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan beschäftigen. Seit 2011 gibt es außerdem noch Belarus-Analysen. Für nähere Informationen zu den einzelnen Länder-Analysen wählen Sie das entsprechende Angebot bitte über die Navigation.

Alle Angebote können kostenlos per E-Mail abonniert werden. Bei den einzelnen Länder-Analysen stehen auch jeweils Archive aller bisher erschienen Ausgaben mit Autoren- und Themenindizes zur Verfügung sowie eine fortlaufende Chronik aktueller Ereignisse.

Zusätzlich besitzen die Länder-Analysen drei englischsprachige Partner-Publikationen, die von der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen gemeinsam mit dem Center for Security Studies der ETH Zürich, dem Center for Eastern European Studies der Universität Zürich und weiteren Institutionen herausgegeben werden: Ukrainian Analytical Digest, Russian Analytical Digest und Caucasus Analytical Digest

Falls Sie regelmäßig aktuelle Analysen und Kommentare der Redaktionen der Länder-Analysen sowie der herausgebenden Institutionen lesen wollen, finden Sie fast täglich aktuelle Links unter: https://bsky.app/profile/laenderanalysen.bsky.social

 


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