Länder-Analysen

Aktuelles

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Neu ab Januar bei den englischsprachigen Schwesterpublikationen der Länder-Analysen

Belarus Analytical Digest (von der Redakteurin der Belarus-Analysen)

Moldovan Analytical Digest

 

Aktuelle Analysen zum russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine auch

bei den englisch-sprachigen Schwesterpublikationen der Länder-Analysen:

Ukrainian Analytical Digest und Russian Analytical Digest

Aus den aktuellen Analysen
Titelbild
Russland-Analysen Nr. 477

Ein neues Wettrüsten?

Aus Anlass des Endes von »New START« gibt der Beitrag einen Überblick über die Entwicklung der Atomwaffenverträge zwischen Russland und den USA. Auf dieser Grundlage wird die aktuelle Lage analysiert. Zentral sind dabei der russische Eroberungskrieg gegen die Ukraine und der Politikwechsel der USA unter Präsident Donald Trump. (…)

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Titelbild
Ukraine-Analysen Nr. 327

Donbas im Fokus, Saporischschja im Blick:
Die militärische Entwicklung des russisch-ukrainischen Krieges in 2025 und ein Ausblick auf 2026

Da die diplomatischen Verhandlungsversuche 2025 erfolglos blieben, setzten Russland und die Ukraine die Kämpfe das gesamte Jahr über fort. Die Kriegsführung veränderte sich jedoch deutlich: Der Krieg entwickelte sich zu einer extrem drohnenlastigen, hochgradig tödlichen Gefechtsführung mit großen Grauzonen und instabilen Frontlinien, während gepanzerte Fahrzeuge an Bedeutung verloren. Russland konnte – unter hohen Verlusten – insbesondere in den Oblasten Donezk und Saporischschja weiter vorrücken und mehrere ukrainische Ortschaften erobern, ohne jedoch strategisch entscheidende Durchbrüche zu erzielen. (…)

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Zentralasien-Analysen Nr. 171

Zwischen kollektiver Unterdrückung und fragmentierter Diaspora:
Die pamirische Emigration aus Berg-Badachschan seit 2022

Khursand Khurramov
Der Beitrag untersucht die umfassende Emigration aus dem Autonomen Gebiet Berg-Badachschan (GBAO) in Tadschikistan seit 2022 als Folge der bis heute anhaltenden Unterdrückung der pamirischen Minderheit durch das autoritäre Regime in Duschanbe. Er zeigt, wie sich die vormals wirtschaftlich motivierte Arbeitsmigration aus der Pamir-Region in eine politisch bedingte, langfristige Emigration wandelte, wobei Russland aufgrund der engen Zusammenarbeit mit den tadschikischen Behörden keine sichere Option mehr darstellt. Anhand neuer Emigrationsrouten nach Europa und Nordamerika sowie der Erfahrungen pamirischer Migranten analysiert der Beitrag die institutionellen Grenzen westlicher Asylsysteme im Umgang mit kollektiver Verfolgung. (…)
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Belarus-Analysen Nr. 81

Wer wird nach Lukaschenka in Belarus regieren?

Ryhor Astapenja
Das Regime in Belarus ist nach wie vor ein personalistisches. Gleichwohl hat sich im Land eine stabile und relativ kompetente herrschende Klasse herausgebildet. Diese Elite ist sehr wohl in der Lage, die Kontrolle des Systems auch dann aufrechtzuerhalten, wenn Lukaschenka auf mittlere Sicht aufgrund seines biologischen Alters abgetreten sein wird. (…)
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Polen-Analysen Nr. 359

Die Koalition der verlorenen Gewissheiten.
Der Weg der Bürgerplattform zur Bürgerkoalition

Jarosław Flis
Die stärkste politische Kraft in Polen ist derzeit die Bürgerkoalition (Koalicja Obywatelska – KO), die seit Herbst 2023 das Regierungsbündnis unter Ministerpräsident Donald Tusk anführt. Viele Reformvorhaben, vor allem eine grundlegende Neuordnung des Justizsystems im Sinne einer verlässlichen Rechtsstaatlichkeit, hoffte sie mit einem »eigenen« Staatspräsidenten umsetzen zu können. Die Niederlage des KO-Kandidaten in den Präsidentschaftswahlen im Sommer 2025 führte zunächst zu einer Krise des Regierungslagers, später zu erneuten Bemühungen, die Abrechnung mit der Ära von Recht und Gerechtigkeit (Prawo i Sprawiedliwość – PiS) voranzutreiben. (…)
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Neue Chronik-Einträge
Polen16.02.2026Polen — 16.02.2026
Die Operative Führung der Bewaffneten Streitkräfte (Dowództwo Operacyjne Rodzajów Sił Zbrojnych – DORSZ) teilt mit, dass in der vergangenen Nacht erneut Verletzungen des polnischen Luftraums registriert wurden. Es habe sich um Ballons gehandelt, die aus Richtung Belarus kamen. Es habe keine Gefahr für den Luftverkehr und die Bevölkerung bestanden.
Russland15.02.2026Russland — 15.02.2026
Die russische Wirtschaftszeitung „Kommersant“ berichtet, dass die Zahl der Kontodiebstähle in Russland im Jahr 2025 erstmals auf über 1,5 Millionen Fälle gestiegen sei. Angaben der russischen Zentralbank zufolge entwendeten Betrüger:innen insgesamt 29,3 Milliarden Rubel (etwa 323 Millionen Euro). Betrugsfälle mit Bankkarten gingen zurück, während Schäden im Bereich Online-Banking deutlich zunahmen.
Polen14.02.2026Polen — 14.02.2026
Ministerpräsident Donald Tusk hält in München die Laudatio auf den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, dem auf der Münchner Sicherheitskonferenz der Ewald-von-Kleist-Preis verliehen wird. Tusk unterstreicht, dass der ukrainischen Nation, die sich gegen die militärische Aggression Russlands zur Wehr setzt, die Hochachtung der freien Welt gebührt. Die Ukrainer hätten der freien Welt bewusst gemacht, dass sie ohne Entschlossenheit, Kraft und Bereitschaft, das Böse zu bekämpfen, nicht bestehen werde. Polen habe in seiner Geschichte die Erfahrung gemacht, dass es sich lohne zu kämpfen, um ein Teil der freien Welt zu werden.
Russland13.02.2026Russland — 13.02.2026
Das russische Justizministerium erklärt den „Deutschen Akademischen Austauschdienst“ (DAAD) zur unerwünschten Organisation. Russische Staatsbürger:innen können nach dieser Einstufung strafrechtlich verfolgt werden, wenn sie Kontakt zum DAAD haben. Nach Angaben der Organisation studieren derzeit noch etwa 200 Russ:innen mit einem Stipendium in Deutschland. Seit Beginn des vollumfänglichen Angriffskriegs Russlands gegen die Ukraine hatte der DAAD Kontakte mit Russland eingeschränkt und keine Stipendiat:innen mehr dorthin entsandt.
Russland13.02.2026Russland — 13.02.2026
Das russische Finanzministerium gibt bekannt, dass die russische Staatsverschuldung am 01. Februar 2026 bei nahezu 62 Milliarden US-Dollar gelegen und damit den höchsten Stand seit zwei Jahrzehnten erreicht habe. Die russische Zentralbank schätzt außerdem, dass die gesamte staatliche und private Auslandsverschuldung im Jahr 2025 um 10,4 Prozent auf 319,8 Milliarden US-Dollar angestiegen sei. Die Inlandsverschuldung steigt ebenfalls deutlich, bereits im Januar erreicht das Haushaltsdefizit nahezu die Hälfte des Jahresziels. Der russische Präsident Wladimir Putin verweist gleichzeitig auf eine im internationalen Vergleich niedrige Staatsverschuldungsquote von 17,7 Prozent des BIP.
Über die Länder-Analysen

Die Länder-Analysen bieten regelmäßig im kostenlosen Abonnement kompetente Einschätzungen aktueller politischer, wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Entwicklungen in Ostmitteleuropa, Osteuropa und Zentralasien. Alle Länder-Analysen verstehen sich als Teil eines gemeinsamen Projektes, das der wissenschaftlich fundierten, allgemeinverständlich formulierten Analyse der Entwicklungen im östlichen Europa, der Offenheit für verschiedene inhaltliche Positionen und der kostenlosen und nicht-kommerziellen Information einer breit verstandenen interessierten Öffentlichkeit verpflichtet ist.

Für die Länder-Analysen schreiben internationale Fachwissenschaftler/innen und Expert/innen. Die Redaktionen der Länder-Analysen bestehen aus Wissenschaftler/innen mit langjähriger Forschungserfahrung zu den jeweiligen Ländern. Angaben zu den jeweiligen Redaktionen finden sich auf der Seite Redaktionen/Beiräte und im Impressum in jeder einzelnen Ausgabe.

Die deutschsprachigen Länder-Analysen werden gemeinsam von der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen, dem Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien, der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde, dem Deutschen Polen-Institut, dem Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien und dem Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung herausgegeben.

Bereits seit 2003 erscheinen die Russland-Analysen. 2006 wurde das Länderspektrum um Ukraine-Analysen und Polen-Analysen erweitert. 2008 sind zusätzlich die Zentralasien-Analysen hinzugekommen, die sich mit aktuellen politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen in Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan beschäftigen. Seit 2011 gibt es außerdem noch Belarus-Analysen. Für nähere Informationen zu den einzelnen Länder-Analysen wählen Sie das entsprechende Angebot bitte über die Navigation.

Alle Angebote können kostenlos per E-Mail abonniert werden. Bei den einzelnen Länder-Analysen stehen auch jeweils Archive aller bisher erschienen Ausgaben mit Autoren- und Themenindizes zur Verfügung sowie eine fortlaufende Chronik aktueller Ereignisse.

Zusätzlich besitzen die Länder-Analysen drei englischsprachige Partner-Publikationen, die von der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen gemeinsam mit dem Center for Security Studies der ETH Zürich, dem Center for Eastern European Studies der Universität Zürich und weiteren Institutionen herausgegeben werden: Ukrainian Analytical Digest, Russian Analytical Digest und Caucasus Analytical Digest

Falls Sie regelmäßig aktuelle Analysen und Kommentare der Redaktionen der Länder-Analysen sowie der herausgebenden Institutionen lesen wollen, finden Sie fast täglich aktuelle Links unter: https://bsky.app/profile/laenderanalysen.bsky.social

 


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