Aktuelle Ausgabe der Ukraine-Analysen
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Ukraine-Analysen Nr. 270 vom 22.06.2022


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Neue Chronik-Einträge
Ukraine31.05.2022Ukraine — 31.05.2022
Laut dem italienischen Ministerpräsidenten Mario Draghi seien alle großen EU-Länder mit Ausnahme Italiens dagegen, der Ukraine den EU-Kandidatenstatus zu verleihen. Eine Entscheidung über den EU-Kandidatenstatus der Ukraine soll voraussichtlich auf der Tagung des Europäischen Rates Ende Juni getroffen werden.
Ukraine31.05.2022Ukraine — 31.05.2022
Der Gouverneur der Oblast Luhansk, Serhij Hajdaj, erklärt, dass Sjewjerodonezk, wo aktuell die heftigsten Kämpfe in der Ukraine stattfinden, inzwischen zu rund 70 Prozent von russischem Militär kontrolliert werde. Die kritische Infrastruktur der Stadt sei fast vollständig zerstört und 90 Prozent der Wohngebäude seien beschädigt, so Hajdaj.
Ukraine31.05.2022Ukraine — 31.05.2022
Die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen teilt mit, dass die USA den italienischen Friedensplan für die Ukraine befürworten. Der Vier-Phasen-Plan umfasst 1) einen Waffenstillstand und die Entmilitarisierung der Frontlinie unter Aufsicht der Vereinten Nationen, 2) Verhandlungen über den Status der Ukraine gegenüber der NATO und der Europäischen Union, 3) ein ukrainisch-russisches Abkommen über die Krim und den Donbas sowie 4) ein multilaterales Abkommen über Frieden und Sicherheit in Europa.
Ukraine31.05.2022Ukraine — 31.05.2022
In einem Interview mit einem amerikanischen Fernsehsender spricht der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj über die angespannte Lage im Osten der Ukraine und über die Opferzahlen der ukrainischen Armee, über die es ansonsten nur wenige Informationen gibt: »Täglich sterben 60 bis 100 unserer Soldaten und etwa 500 werden verwundet.«
Ukraine31.05.2022Ukraine — 31.05.2022
Ein Gericht in der Oblast Poltawa verurteilt die beiden russischen Soldaten Alexander Bobkin und Alexander Iwanow zu einer Freiheitsstrafe von jeweils 11.5 Jahren wegen des Beschusses von Wohngebieten in der Oblast Charkiw.
Über die Ukraine-Analysen

Die Ukraine-Analysen bieten regelmäßig kompetente Einschätzungen aktueller politischer, wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Entwicklungen in der Ukraine. Sie machen das Wissen, über das die wissenschaftliche Forschung in reichem Maße verfügt, für Politik, Wirtschaft, Medien und die interessierte Öffentlichkeit verfügbar. Autoren sind internationale Fachwissenschaftler und Experten.

Die Ukraine-Analysen werden gemeinsam von der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen, dem Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien, der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde, dem Deutschen Polen-Institut, dem Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien und dem Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung herausgegeben.

Alle bisher erschienenen Ausgaben der Ukraine-Analysen können im Archiv heruntergeladen werden.


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