Steuerung durch den Staat oder Marktwirtschaft? Gesamtwirtschaftliche Politik und die Entwicklung des Finanzsektors in Usbekistan

Von Abduvali Sotivoldyev [Pseudonym]

Zusammenfassung
Die Regierung Usbekistans hat seit der Unabhängigkeit einen sehr vorsichtigen, schrittweisen Kurs bei der Reformierung der Wirtschaft und des Finanzsektors des Landes beschritten, bei dem der Staat bis heute über die Kräfte des Marktes dominiert. Der Autor stellt Maßnahmen, Erfolge und Probleme im Finanzsektor des Landes während der letzten 20 Jahre dar und zeigt, wo Ansatzpunkte für weitere Verbesserungen liegen könnten.

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Analyse

Regionalisierung und Globalisierung. Neue Tendenzen der Arbeitsmigration in Zentralasien

Von Jelena Jurjewna Sadowskaja, Jelena Sadowskaja
Zentralasien wurde als historische Transitregion von jeher wirtschaftlich und kulturell durch Bevölkerungsmobilität geprägt. In jüngster Zeit bestimmt vor allem die grenzüberschreitende Arbeitsmigration aus den ländlichen Räumen der Region ins boomende Kasachstan und nach Russland das Wanderungsgeschehen. Fortschritte in der Transport- und Kommunikationsinfrastruktur, ökonomische Disparitäten und nicht zuletzt die Schwäche des staatlichen Einflusses fördern die Migration und bieten sowohl Chancen wie auch Risiken für die zukünftige Entwicklung.
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Analyse

Usbekistan: Eine wirtschaftspolitische Wende?

Von Roland Scharff
Usbekistan fällt aus dem Rahmen üblicher Wachstumsmuster der meisten GUS-Staaten. Seine überdurchschnittlichen Wachstumsraten stehen im Gegensatz zur unterdurchschnittlichen Performanz bei der Transformationsagenda. Um anhaltendes Wachstum zu erzielen und im Pro-Kopf-Einkommen aufzuschließen, gilt es für Usbekistan, die außenwirtschaftliche Öffnung und die institutionelle Konsolidierung voranzutreiben.
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