Vertrauen in politische und soziale Institutionen

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Analyse

Die Politik der Umbenennung: Nationsbildung und Straßennamen in der Ukraine

Von Lina Klymenko
Seit der Einführung der Dekommunisierungsgesetze im Jahr 2015 berichten die ukrainischen Medien regelmäßig über politische Auseinandersetzungen um die Umbenennung von Straßen, die an die Zeit des Kommunismus bzw. an einzelne kommunistische Führungspersonen erinnern. Am Beispiel der zentralukrainischen Stadt Poltawa wird im Folgenden untersucht, welche neuen nationalen Werte die ukrainische Dekommunisierungspolitik befördert.
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Kommentar

Selenskyjs »integrativer Populismus«

Von Oleksii Viedrov
Der Wahlsieg von Wolodymyr Selenskyj 2019 lässt sich nicht nur damit erklären, dass die Mehrheit der Bevölkerung für einen radikalen personellen Neuanfang der ukrainischen Politik stimmte. Selenskyj verstand es auch durch eine inklusive Rhetorik, in der er trotz aller Unterschiede stets die Gemeinsamkeiten betont, gesellschaftlich ausgegrenzte Gruppen anzusprechen und die kriegsmüde Bevölkerung davon zu überzeugen, dass er ein Ende des Konflikts im Donbas zu für die Ukraine akzeptablen Konditionen anstrebt.
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