Besitzverhältnisse in der Jukos-Gruppe im Jahr 2003

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Dokumentation

Die Jukos-Affäre

Von Hans-Henning Schröder
Das Verfahren gegen den Mineralölkonzern Jukos hat neben der rechtlichen auch eine politische Dimension. Es berührt unmittelbar die besonderen Beziehungen zwischen politischer Führung und Wirtschaftseliten, die sich in Russland unter Jelzin herausgebildet haben und die unter Putin nur partiell verändert worden sind. Jukos war ein expandierendes, wirtschaftlich erfolgreiches Unternehmen. Sein Chef, Michail Chodorkowskij, machte keinen Hehl aus seinen politischen Ambitionen. Off enbar wurde diese Entwicklung in der Präsidialadministration, in der seit einiger Zeit antiliberale Kräften an Einfl uss gewinnen, als Gefahr empfunden, und man ermutigte die Justiz, gegen den Mineralölkonzern vorzugehen.
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Analyse

Die Reform der russischen Elektrizitätswirtschaft

Von Julia Kusznir, Heiko Pleines
Die russische Elektrizitätswirtschaft sah sich nach dem Ende der Sowjetunion mit einem erheblichen Modernisierungsbedarf konfrontiert. In Reaktion hierauf reformierte der Staat sowohl die Eigentümerstruktur als auch die Preisregulierung. In einer ersten Strukturreform wurde Anfang der 1990er Jahre ein Strommonopolist aufgebaut. In der zweiten Strukturreform unter Präsident Wladimir Putin wurde anschliessend die Privatisierung und Liberalisierung der Elektrizitätswirtschaft vorangetrieben. 2008 wurde der Privatisierungsprozess abgeschlossen. (…)
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