Akademische Freiheit in Russland: Anpassung an den autoritären Staat?

Von Alexander Libman (Ludwig-Maximilians-Universität München)

PDF-Datei in neuem Fenster anzeigen

Zum Weiterlesen

Nachruf

Zum Tod von Juri Alexandrowitsch Lewada

Von Rafael Mrowczynski
Am 16. November 2006 starb einer der größten Gegenwartssoziologen Russlands, Juri A. Lewada. Er wurde von den Mitarbeitern des nach seinem Namen benannten Analytischen Zentrums („Lewada-Zentrum“) bewußtlos am Arbeitsplatz gefunden. Einer der Mitbegründer der sowjetischen und russischen Soziologie schied mitten im intellektuellen Schaff ensprozeß aus dem Leben. (…)
Zum Artikel
Analyse

Russlands Hochschulpolitik zwischen Wettbewerb und staatlicher Kontrolle

Von Stefan Meister
Das russische Hochschulwesen durchläuft seit dem Ende der Sowjetunion einen grundlegenden Wandlungsprozess, der die Transformation auf staatlicher und gesellschaftlicher Ebene unmittelbar widerspiegelt. Dies führte Anfang der 1990er Jahre zur Etablierung von Marktstrukturen, zur Ausrichtung von ehemals zentral geplanten Hochschulen auf die Regionen und auf die Studierenden als Leistungsnachfrager. Die Finanzkrise des Staates verhinderte jedoch in den 1990er Jahren einen umfassenden Reformprozess und band sämtliche Ressourcen der Hochschulen für den Überlebenskampf. Unter Präsident Wladimir Putin setzte in der staatlichen Bildungspolitik ein Reformprozess ein, durch den die Hochschulen zu Schlüsselinstitutionen für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Transformation werden sollen. Diese Reformpolitik veränderte das traditionelle Verhältnis von Staat und Hochschule durch den wachsenden Einfluss des Marktes. (…)
Zum Artikel

Logo FSO
Logo DGO
Logo ZOIS
Logo DPI
Logo IAMO
Logo IOS