Das polnische Hochschulsystem

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Analyse

Die Barbaren sind längst da – Junge polnische Literatur und ihre Rezeption in Deutschland

Von Natasza Stelmaszyk
Nach 1989 kamen in Polen nach und nach Werke der jungen Schriftstellergeneration, vor allem der in den 1960er Jahren geborenen Autoren, auf den Markt. Viele von ihnen wurden relativ schnell auch im Ausland, vor allem in Deutschland, bekannt. Denn seit etwa Mitte der 1990er Jahre sind die polnischen jungen und jüngeren Schriftstellerinnen und Schriftsteller ein fester Bestandteil der Programme hiesiger Verlage. Die jungen Autoren aus Polen haben für sich eine neue Welt entdeckt und greifen Themen auf, die außerhalb des polnischen Kosmos besser verstanden werden, als dies für viele polnische Schriftsteller der älteren Generation der Fall war. Die Vermittlung polnischer Literatur im deutschsprachigen Raum nach der Überwindung der politischen Teilung Europas 1989 ist im Ganzen eine Erfolgsgeschichte. (…)
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Analyse

Neuere Entwicklungen im Hochschulsektor

Von Sonja Steier
Die Wiederherstellung der Hochschulautonomie sowie die Aufwertung der Hochschulen gegenüber der Polnischen Akademie der Wissenschaften mit einhergehender Studienreform gehörten zu den bedeutendsten Reformschritten zu Beginn der postkommunistischen Ära, wie Sonja Steier darstellt. Für die Hochschulen bedeutete die neue Hochschulpolitik auch eine ausgeprägte Differenzierung und Konkurrenz untereinander. Zugleich kam es zu einer Gründungswelle nichtstaatlicher Hochschulen unterschiedlichster Qualität. Infolge einer in den 1990er Jahren einsetzenden Bildungsexpansion konnten die Hochschulen die Studierendenzahlen innerhalb weniger Jahre vervierfachen; die Zahl der Hochschulen stieg ebenfalls um ungefähr denselben Faktor. Seit 1999 wird die Entwicklung des polnischen Hochschulsystems auch vom Bologna-Prozess gesteuert, der zu einer neuen Diversifizierung der Studiengangstrukturen führt. (…)
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