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(20.02.2022 bis 20.02.2022, insgesamt 7 Einträge)

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Russland20.02.2022Russland — 20.02.2022
Der russische Präsident Wladimir Putin und der belarussische Präsident Aleksandr Lukaschenka verlängern entgegen vorheriger Absicht die gemeinsamen Militärübungen. Der Sprecher des belarussischen Verteidigungsministeriums, Wiktor Chrenin, begründet das mit der »Zunahme der militärischen Aktivitäten« im ostukrainischen Donbass. Am Nachmittag teilt Chrenin mit, dass belarussische Raketen-Brigaden nun abzögen. In sozialen Medien zeigen Videos militärische Fahrzeugkolonnen in Oblasten nahe der ukrainischen Grenze, die demnach nicht abziehen, sondern in Grenznähe verlegt werden und aufgestockt worden sein sollen. Medienberichten zufolge versammelt Russland an der Grenze zum Nachbarland das größte Aufgebot an Truppen in Europa seit dem Ende des Kalten Krieges, die Rede ist von deutlich mehr als 130.000 Soldat:innen.
Russland20.02.2022Russland — 20.02.2022
In der Oblast Woronesch kommen Züge mit etwa 2.500 Geflüchteten aus dem ostukrainischem Donbass an. Der Gouverneur der Oblast, Alexander Gusew, verhängt den Ausnahmezustand. Der Nachrichtenagentur Interfax zufolge, sind mehr als 40.000 Geflüchtete aus der Ostukraine in die russische Oblast Rostow gekommen. Etwa 6.500 Menschen aus der selbsternannten Volksrepublik Donezk sollen sich in vorübergehenden Unterkünften in Rostow befinden. Die Nachrichtenagentur Interfax meldet, dass aus dem Donbass insgesamt mehr als 53.000 Einwohner:innen nach Russland evakuiert worden sein. Auch die Oblasten Wolgograd und Kursk nehmen Geflüchtete auf, auch sie rufen den Ausnahmezustand aus. In den Grenzregionen werden ankommende Geflüchtete gegen das Coronavirus geimpft.
Russland20.02.2022Russland — 20.02.2022
Kremlsprecher Dmitrij Peskow bezeichnet Äußerungen der USA, wonach Russland die Ukraine und deren Hauptstadt Kiew in der kommenden Woche angreifen könnte, im russischen Staatsfernsehen als »Provokation«.
Russland20.02.2022Russland — 20.02.2022
Der französische Präsident Emmanuel Macron telefoniert mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Macron zeigt sich »besorgt« über die Eskalation in der Ostukraine. Putin lässt mitteilen, dass aus seiner Sicht der Grund dafür »die Provokationen der ukrainischen Sicherheitskräfte« seien. Beide geben an, die Waffenruhe in der Ostukraine mit diplomatischen Mitteln wiederherstellen zu wollen.
Russland20.02.2022Russland — 20.02.2022
Der russische Botschafter in den USA, Anatolij Antonow, teilt via Facebook mit, Russland plane, wie im Antwortschreiben an die USA vom 17. Februar 2022 angegeben, »keine Invasion« in die Ukraine.
Russland20.02.2022Russland — 20.02.2022
Der russische Komponist Alexander Kolker, 88, wird bei einem Messerangriff in St. Petersburg verletzt.
Russland20.02.2022Russland — 20.02.2022
Die US-Botschaft in Moskau warnt auf ihrer Internetseite vor Terroranschlägen in Einkaufszentren, der Metro und Bahnhören in Moskau, St. Petersburg und an der Grenze zur Ukraine. Daraufhin fordert die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Marija Sacharowa eine Erklärung, wie die USA zu der Annahme kämen.

Die Chronik der Länder-Analysen

!!! ACHTUNG !!! Die Chroniken für die zentralasiatischen Länder reichen derzeit nur bis April/Mai 2025. Wir bemühen uns um eine schnelle Aktualisierung. Sobald eine Aktualisierung erfolgt ist, wird der entsprechende Hinweis hier gelöscht.

Die Chronik enthält die Originaleinträge aus den jeweiligen Ausgaben der Länder-Analysen. Sie erfasst damit Russland seit 2003 (zusätzlich gibt es eine Kurzchronik für die Sowjetunion ab 1964 bzw. Russland ab 1992), Polen und die Ukraine seit 2006, die zentralasiatischen Staaten seit 2008 und Belarus seit 2011. Die Chronikeinträge wurden jeweils zeitnah erstellt und basieren ausschließlich auf im Internet zugänglichen Quellen.

Die Umschrift von Eigennamen aus nicht-lateinischen Schriftsystemen folgt den Regeln des Duden. Dabei werden die jeweiligen nationalen Schreibweisen bevorzugt (etwa Aljaksandr Lukaschenka auf Belarussisch statt Aleksandr Lukaschenko auf Russisch oder Alexander Lukaschenko als eingedeutschte Version). Ausnahmen werden gemacht, wenn die Originalschreibweise von den in der deutsche Presse vorkommenden Schreibweisen abweicht (etwa Duschanbe statt in offizieller Lateinschrift Dusanbe).


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