Aktuelle Ausgabe der Ukraine-Analysen
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Ukraine-Analysen Nr. 334 vom 09.06.2026


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Neue Chronik-Einträge
Ukraine26.06.2026Ukraine — 26.06.2026
Die russischen Besatzungsbehörden auf der annektierten Krym rufen aufgrund der anhaltenden ukrainischen Luftangriffe und den daraus folgenden Stromausfällen und dem Kraftstoffmangel den Notstand auf der Halbinsel aus.
Ukraine28.06.2026Ukraine — 28.06.2026
Ein nächtlicher massiver russischer Luftangriff auf die ukrainische Hauptstadt Kyjiw beschädigt unter anderem das ukrainische Pharmaunternehmen „Darnyzja“.
Ukraine29.06.2026Ukraine — 29.06.2026
In der Ukraine überfordert eine Hitzewelle die Stromversorgung: In den Regionen Riwne und Chmelnyzkyj werden erste Stromausfälle gemeldet. Für die kommenden Tage kündigt der staatliche Stromversorger geplante Blackouts für das gesamte Land an – mit Stundenplänen wie im Winter.
Ukraine30.06.2026Ukraine — 30.06.2026
Präsident Wolodymyr Selenskyj gibt bekannt, dass die Ukraine mit Schweden ein Abkommen über den Kauf von 16 Gripen-E-Kampfjets unterzeichnet hat, um die ukrainische Luftwaffe weiter auszubauen.
Ukraine30.06.2026Ukraine — 30.06.2026
Der stellvertretende Ministerpräsident und Verteidigungsminister Polens, Władysław Kosiniak-Kamysz, droht im polnischen Fernsehen damit, dass Polen den EU-Beitritt der Ukraine verhindern werde, solange Kyjiw Persönlichkeiten der Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN) und der Ukrainischen Aufständischen Armee (UPA), insbesondere Stepan Bandera, offiziell ehrt. Die OUN und UPA hatten in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts – speziell in den 1940er Jahren unter Besatzung NS-Deutschlands – schwere Massaker an jüdischen und polnischen Gemeinden in Regionen der Westukraine verübt. In der Ukraine werden sie hingegen vielfach als Kämpfer für die Unabhängigkeit der Ukraine von Moskau gesehen.
Über die Ukraine-Analysen

Die Ukraine-Analysen bieten regelmäßig kompetente Einschätzungen aktueller politischer, wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Entwicklungen in der Ukraine. Sie machen das Wissen, über das die wissenschaftliche Forschung in reichem Maße verfügt, für Politik, Wirtschaft, Medien und die interessierte Öffentlichkeit verfügbar. Autoren sind internationale Fachwissenschaftler und Experten.

Die Ukraine-Analysen werden gemeinsam von der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen, dem Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien, der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde, dem Deutschen Polen-Institut, dem Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien und dem Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung herausgegeben.

Alle bisher erschienenen Ausgaben der Ukraine-Analysen können im Archiv heruntergeladen werden.


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