Aktuelle Ausgabe der Ukraine-Analysen
Neue Chronik-Einträge
| Ukraine | 12.12.2025 | Russland greift mit zwei Angriffsdrohnen eine Sporthalle in der Stadt Schostka (Oblast Sumy) an, während dort Kinder trainieren. Die Kinder werden laut lokalen Angaben rechtzeitig in Sicherheit gebracht, die Sporthalle wird stark beschädigt. |
| Ukraine | 13.12.2025 | Belarus lässt im Tausch für die Aufhebung von US-Sanktionen 123 politische Gefangene frei. Darunter sind namhafte Persönlichkeiten wie Friedensnobelpreisträger Ales Bjaljazki, Maria Kalesnikawa und Viktar Babaryka. Die meisten werden zunächst in die Ukraine abgeschoben. Aus Tschernihiw wenden sich die Freigelassenen in einer Pressekonferenz an die internationale Öffentlichkeit. |
| Ukraine | 14.12.2025 | Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj kommt zu Gesprächen mit europäischen Partnern der Ukraine und amerikanischen Unterhändlern nach Berlin. Noch auf dem Weg dorthin betont er in einem Pressebriefing: „Wir dürfen uns nicht erlauben daran zu denken, dass dieser Friedensprozess scheitern könnte.“ |
| Ukraine | 15.12.2025 | Im ukrainischen Energiesystem gibt es kein einziges Kraftwerk mehr, das noch nicht von Russland angegriffen wurde. Das erklärt der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj auf einer Pressekonferenz beim Deutsch-Ukrainischen Wirtschaftsforum in Berlin. Auf dem Forum teilt der Geschäftsführer des Ost-Ausschusses, Michael Harms, mit, dass die Wirtschaftsbeziehungen zwischen der Ukraine und Deutschland ein großer Erfolg seien und die deutschen Exporte in die Ukraine allein bis Oktober 2025 um 14% gewachsen seien. |
| Ukraine | 15.12.2025 | Weniger als jede:r zehnte Ukrainer:in ist für Wahlen während des Krieges, zeigt die jüngste Umfrage des Kyjiwer Internationalen Instituts für Soziologie. Außerdem sprechen sich 72 Prozent der Befragten für ein Einfrieren der Frontlinie (unter der Bedingung von Sicherheitsgarantien und Nicht-Anerkennung der von Russland besetzten Gebiete) aus. Gleichzeitig lehnen 76 Prozent einen Friedensplan ab, der einen Abzug der ukrainischen Streitkräfte aus dem Donbas und eine Beschränkung der ukrainischen Armee vorsieht. |
Über die Ukraine-Analysen
Die Ukraine-Analysen bieten regelmäßig kompetente Einschätzungen aktueller politischer, wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Entwicklungen in der Ukraine. Sie machen das Wissen, über das die wissenschaftliche Forschung in reichem Maße verfügt, für Politik, Wirtschaft, Medien und die interessierte Öffentlichkeit verfügbar. Autoren sind internationale Fachwissenschaftler und Experten.
Die Ukraine-Analysen werden gemeinsam von der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen, dem Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien, der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde, dem Deutschen Polen-Institut, dem Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien und dem Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung herausgegeben.
Alle bisher erschienenen Ausgaben der Ukraine-Analysen können im Archiv heruntergeladen werden.
