Aktuelle Ausgabe der Polen-Analysen
Neue Chronik-Einträge
| Polen | 14.01.2026 | Verteidigungsminister Władysław Kosiniak-Kamysz trifft sich in Allenstein (Olsztyn, Woiwodschaft Ermland-Masuren/województwo warmińsko-mazurskie) mit dem Woiwoden Radosław Król, Vertretern der kommunalen Behörden sowie der dort stationierten polnischen Streitkräfte. Themen der Gespräche sind die aktuelle Sicherheitslage in der Grenzregion, die Rolle der lokalen Verwaltung beim Aufbau einer resilienten Zivilgesellschaft und die Koordination der Tätigkeiten von Regierung, kommunalen Behörden und Armee. |
| Polen | 15.01.2026 | Ministerpräsident Donald Tusk bestätigt auf einer Pressekonferenz, dass es Ende Dezember 2025 zu Cyberangriffen auf die Energieinfrastruktur in Polen gekommen ist, die Windparks und zwei Heizkraftwerke betrafen. Es sei zu keinen Schäden gekommen. Vermutlich habe es sich um russische Sabotageakte gehandelt. |
| Polen | 16.01.2026 | Nach aktuellen Angaben des Hauptstatistikamtes (Główny Urząd Statystyczny – GUS) zum Außenhandel zwischen Januar und November 2025 betrug der Warenwert des Exports 336,2 Mrd. Euro und des Imports 341,7 Mrd. Euro. Im Vergleich zum selben Zeitraum im Jahr 2024 ist das ein Zuwachs von 1,1 Prozent im Export sowie von 3,4 Prozent im Import. |
| Polen | 17.01.2026 | Um Mitternacht endet die Frist für Vorschläge von Kandidaten für die Wahl des Parteichefs der Bürgerkoalition (Koalicja Obywatelska – KO). Für die Anfang März stattfindende Wahl kandidiert nur der aktuelle Vorsitzende und Ministerpräsident Donald Tusk. |
| Polen | 19.01.2026 | Medienberichten zufolge soll US-Präsident Donald Trump Präsident Karol Nawrocki zu einem »Friedensrat« für Gaza eingeladen haben. Marcin Przydacz, Leiter des Internationalen Büros beim Präsidenten, kündigt Gespräche darüber mit der amerikanischen Seite in der nächsten Zeit an. Der Rat, dem Trump vorstehe, soll die Umsetzung von Trumps Friedensplan für den Gazastreifen beaufsichtigen, evtl. soll sich der Rat auch mit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und der Lage in Venezuela befassen. Eine Einladung hat u. a. auch der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán erhalten. |
Über die Polen-Analysen
Die Polen-Analysen werden gemeinsam von dem Deutschen Polen-Institut, der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen, dem Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien, der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde, dem Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien und dem Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung herausgegeben.
Alle bisher erschienenen Ausgaben der Polen-Analysen können im Archiv eingesehen werden.
