Länder-Analysen

Aktuelles

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Neu ab Januar bei den englischsprachigen Schwesterpublikationen der Länder-Analysen

Belarus Analytical Digest (von der Redakteurin der Belarus-Analysen)

Moldovan Analytical Digest

 

Aktuelle Analysen zum russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine auch

bei den englisch-sprachigen Schwesterpublikationen der Länder-Analysen:

Ukrainian Analytical Digest und Russian Analytical Digest

Aus den aktuellen Analysen
Titelbild
Ukraine-Analysen Nr. 325

Zwischen Krieg und Prekarität: Die Lage von Medien und Journalist:innen in der Ukraine

Dieser Text untersucht die Lage der Sicherheit von Journalist:innen in der Ukraine im Krieg. Grundlage sind Umfragen aus der Worlds of Journalism Studie, wobei vier Sicherheitsdimensionen im Fokus stehen: physische, psychologische, finanzielle und digitale Sicherheit. Die Analyse bezieht zudem verfügbare Sekundärdaten zur Lage von Medien und Journalismus in der Ukraine ein, um einen umfassenden Überblick über Bedrohungen und Risiken journalistischer Arbeit unter Kriegsbedingungen zu geben und deren Auswirkungen auf das Medienumfeld zu diskutieren.

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Titelbild
Polen-Analysen Nr. 357

Deutsche und Polen – eine Beziehung in Bewegung.
Ergebnisse des Deutsch-Polnischen Barometers 2025

Ein Rückgang der Sympathie der Polen gegenüber den Deutschen, eine Verschlechterung der polnischen Meinung über die deutsche Europapolitik und gleichzeitig ein Rekordniveau der Akzeptanz der Polen durch die Deutschen in verschiedenen sozialen Rollen – das geht aus den seit 25 Jahren in beiden Ländern durchgeführten regelmäßigen Umfragen »Deutsch-Polnisches Barometer« hervor. Diese Veränderungen sind einerseits überraschend, da besonders deutlich ist, dass sich eine Tendenz umkehrt: Aktuell ist nicht das schlechte oder eher unbestimmte Bild Polens in Deutschland besorgniserregend, sondern das Image Deutschlands und der Deutschen in Polen. Betrachtet man andererseits die Entwicklungen in der polnischen Gesellschaft und untersucht die öffentlichen Diskurse sowie den Stand der deutsch-polnischen Beziehungen in den letzten Jahren, waren und sind bestimmte Veränderungen vorhersehbar. (…)

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Belarus-Analysen Nr. 81

Wer wird nach Lukaschenka in Belarus regieren?

Ryhor Astapenja
Das Regime in Belarus ist nach wie vor ein personalistisches. Gleichwohl hat sich im Land eine stabile und relativ kompetente herrschende Klasse herausgebildet. Diese Elite ist sehr wohl in der Lage, die Kontrolle des Systems auch dann aufrechtzuerhalten, wenn Lukaschenka auf mittlere Sicht aufgrund seines biologischen Alters abgetreten sein wird. (…)
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Zentralasien-Analysen Nr. 170

Der Mittelkorridor und die neue Zentralität Eurasiens

Murad Nasibov
Der Mittelkorridor verbindet China und Europa über Zentralasien, den Südkaukasus, das Schwarze Meer und die Türkei. Ursprünglich als Infrastrukturkonzept in den 2000er Jahren entwickelt, hat er sich inzwischen zu einem geopolitischen Projekt zur Umgestaltung der regionalen Ordnung in Eurasien gewandelt. Diese Entwicklung wird vor allem durch den Niedergang der russischen Hegemonie im postsowjetischen Raum und durch die wachsende regionale Diplomatie geprägt. (…)
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Russland-Analysen Nr. 474

Wenn nebenan Krieg ist:
Wie die Bewohner:innen einer russischen Grenzregion den Krieg gegen die Ukraine interpretieren

Svetlana Erpyleva
Dieser Beitrag untersucht, wie Bewohner:innen der Oblast Kursk, einer Grenzregion, die direkt vom Krieg gegen die Ukraine betroffen ist, den Krieg interpretieren und damit umgehen. Gestützt auf ethnografische Feldforschung im Herbst 2024, als Teile der Oblast kurzzeitig von ukrainischen Truppen besetzt wurden und es täglich Luftangriffe gab, arbeitet die Studie heraus, dass die Bewohner:innen sich weder hinter ihren Staat stellten noch sich gegen ihn wandten. Trotz des Umstandes, dass sie unmittelbar von Gewalt und Vertreibung betroffen waren, gingen sie bei politischen Bewertungen und Werturteilen über den Krieg auf Distanz. (…)
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Neue Chronik-Einträge
Russland09.12.2026Russland — 09.12.2026
Die russische Zentralbank gibt erstmals Staatsanleihen in chinesischer Währung (Yuan) aus. Durch den Verkauf der Anleihen übernimmt der russische Staat Yuan-Guthaben von inländischen Banken, die aus dem Handel mit China stammen. Hintergrund ist die stärkere wirtschaftliche Ausrichtung auf China infolge westlicher Sanktionen seit dem großflächigen Angriff Russlands auf die Ukraine im Jahr 2022. Die Maßnahme gilt als politisches Signal gegen die Dominanz des US-Dollars.
Polen19.01.2026Polen — 19.01.2026
Medienberichten zufolge soll US-Präsident Donald Trump Präsident Karol Nawrocki zu einem »Friedensrat« für Gaza eingeladen haben. Marcin Przydacz, Leiter des Internationalen Büros beim Präsidenten, kündigt Gespräche darüber mit der amerikanischen Seite in der nächsten Zeit an. Der Rat, dem Trump vorstehe, soll die Umsetzung von Trumps Friedensplan für den Gazastreifen beaufsichtigen, evtl. soll sich der Rat auch mit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und der Lage in Venezuela befassen. Eine Einladung hat u. a. auch der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán erhalten.
Polen17.01.2026Polen — 17.01.2026
Um Mitternacht endet die Frist für Vorschläge von Kandidaten für die Wahl des Parteichefs der Bürgerkoalition (Koalicja Obywatelska – KO). Für die Anfang März stattfindende Wahl kandidiert nur der aktuelle Vorsitzende und Ministerpräsident Donald Tusk.
Polen16.01.2026Polen — 16.01.2026
Nach aktuellen Angaben des Hauptstatistikamtes (Główny Urząd Statystyczny – GUS) zum Außenhandel zwischen Januar und November 2025 betrug der Warenwert des Exports 336,2 Mrd. Euro und des Imports 341,7 Mrd. Euro. Im Vergleich zum selben Zeitraum im Jahr 2024 ist das ein Zuwachs von 1,1 Prozent im Export sowie von 3,4 Prozent im Import.
Polen15.01.2026Polen — 15.01.2026
Ministerpräsident Donald Tusk bestätigt auf einer Pressekonferenz, dass es Ende Dezember 2025 zu Cyberangriffen auf die Energieinfrastruktur in Polen gekommen ist, die Windparks und zwei Heizkraftwerke betrafen. Es sei zu keinen Schäden gekommen. Vermutlich habe es sich um russische Sabotageakte gehandelt.
Über die Länder-Analysen

Die Länder-Analysen bieten regelmäßig im kostenlosen Abonnement kompetente Einschätzungen aktueller politischer, wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Entwicklungen in Ostmitteleuropa, Osteuropa und Zentralasien. Alle Länder-Analysen verstehen sich als Teil eines gemeinsamen Projektes, das der wissenschaftlich fundierten, allgemeinverständlich formulierten Analyse der Entwicklungen im östlichen Europa, der Offenheit für verschiedene inhaltliche Positionen und der kostenlosen und nicht-kommerziellen Information einer breit verstandenen interessierten Öffentlichkeit verpflichtet ist.

Für die Länder-Analysen schreiben internationale Fachwissenschaftler/innen und Expert/innen. Die Redaktionen der Länder-Analysen bestehen aus Wissenschaftler/innen mit langjähriger Forschungserfahrung zu den jeweiligen Ländern. Angaben zu den jeweiligen Redaktionen finden sich auf der Seite Redaktionen/Beiräte und im Impressum in jeder einzelnen Ausgabe.

Die deutschsprachigen Länder-Analysen werden gemeinsam von der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen, dem Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien, der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde, dem Deutschen Polen-Institut, dem Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien und dem Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung herausgegeben.

Bereits seit 2003 erscheinen die Russland-Analysen. 2006 wurde das Länderspektrum um Ukraine-Analysen und Polen-Analysen erweitert. 2008 sind zusätzlich die Zentralasien-Analysen hinzugekommen, die sich mit aktuellen politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen in Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan beschäftigen. Seit 2011 gibt es außerdem noch Belarus-Analysen. Für nähere Informationen zu den einzelnen Länder-Analysen wählen Sie das entsprechende Angebot bitte über die Navigation.

Alle Angebote können kostenlos per E-Mail abonniert werden. Bei den einzelnen Länder-Analysen stehen auch jeweils Archive aller bisher erschienen Ausgaben mit Autoren- und Themenindizes zur Verfügung sowie eine fortlaufende Chronik aktueller Ereignisse.

Zusätzlich besitzen die Länder-Analysen drei englischsprachige Partner-Publikationen, die von der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen gemeinsam mit dem Center for Security Studies der ETH Zürich, dem Center for Eastern European Studies der Universität Zürich und weiteren Institutionen herausgegeben werden: Ukrainian Analytical Digest, Russian Analytical Digest und Caucasus Analytical Digest

Falls Sie regelmäßig aktuelle Analysen und Kommentare der Redaktionen der Länder-Analysen sowie der herausgebenden Institutionen lesen wollen, finden Sie fast täglich aktuelle Links unter: https://bsky.app/profile/laenderanalysen.bsky.social

 


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