[{"title":"Der Kusch-Tepa-Kanal in Nordafghanistan: Faustpfand der Taliban, B\u00fcrde f\u00fcr Zentralasien?","author":[{"name":"Boltaev, Hamza","alternate":"Hamza Boltaev","firstname":"Hamza","lastname":"Boltaev","id":"hamza-boltaev","affiliation":[{"institution":"University of World Economy and Diplomacy (UWED), Taschkent"}]}],"type":"article","date":"2024-02-28T00:00:00+01:00","journal":[{"name":"Zentralasien-Analysen","shortcode":"ZA"}],"issue":"162","link":[{"url":"https:\/\/laender-analysen.de\/zentralasien-analysen\/162\/kusch-tepa-kanal-afghanistan-taliban\/"}],"genre":"Analyse","pages":"2-5","abstract":"2022 haben die Taliban im Norden Afghanistans mit dem Bau des Kusch-Tepa-Kanals und damit der Umsetzung einer Idee begonnen, die noch auf den ersten Pr\u00e4sidenten Mohammad Daoud Khan aus den 1970er Jahren zur\u00fcckgeht. Aufgrund der anhaltenden Ern\u00e4hrungskrise ist das Gro\u00dfbauprojekt, das in den Provinzen Balch, Dschuzdschan und Farjab enorme landwirtschaftliche Potenziale freisetzen k\u00f6nnte, von hoher Priorit\u00e4t f\u00fcr die seit 2021 regierenden Taliban. Seit dem Baubeginn im M\u00e4rz 2022 wird im H\u00f6chsttempo an dem Kanal gearbeitet und von den geplanten 285 Kilometern wurden bereits rund 100 Kilometer fertiggestellt. Da sich der Kanal aus dem Amu-Darja speist, von dem er bis zu 20 % der j\u00e4hrlichen Wassermenge abzweigen k\u00f6nnte, birgt das Projekt Risiken, Konflikte mit den Nachbarstaaten Usbekistan und Turkmenistan hervorzurufen, die ihre Landwirtschaft durch den Kanal gef\u00e4hrdet sehen. Der Beitrag untersucht die regionalen Implikationen des Bauprojektes, das u. a. wirtschaftliche, rechtliche und geopolitische Fragen aufwirft.","tags":[{"country":"Region Zentralasien"},{"country":"Turkmenistan"},{"country":"Usbekistan"},{"topic":"Sanktionen"},{"topic":"Landwirtschaft"},{"topic":"Umwelt"},{"topic":"Ethnische Minderheiten"},{"topic":"Beziehungen zu sonstigen Staaten"}],"identifier":[{"name":"10.31205\/ZA.162.01","type":"DOI","url":"https:\/\/doi.org\/10.31205\/ZA.162.01"}]},{"title":"Der Kusch-Tepa-Kanal","author":null,"type":"article","date":"2024-02-28T00:00:00+01:00","journal":[{"name":"Zentralasien-Analysen","shortcode":"ZA"}],"issue":"162","link":[{"url":"https:\/\/laender-analysen.de\/zentralasien-analysen\/162\/kusch-tepa-kanal\/"}],"genre":"Karte","pages":"6-6","abstract":null,"tags":[{"country":"Region Zentralasien"},{"country":"Turkmenistan"},{"country":"Usbekistan"},{"topic":"Landwirtschaft"},{"topic":"Umwelt"}],"identifier":null},{"title":"Der unerkannte Wandel? Turkmenistans kulturelle und architektonische Transformationen anhand der Beispiele Turkmenbaschy und Aschgabat","author":[{"name":"Tedesca, Franziska","alternate":"Franziska Tedesca","firstname":"Franziska","lastname":"Tedesca","id":"franziska-tedesca","affiliation":[{"institution":"Aschgabat"}]}],"type":"article","date":"2024-02-28T00:00:00+01:00","journal":[{"name":"Zentralasien-Analysen","shortcode":"ZA"}],"issue":"162","link":[{"url":"https:\/\/laender-analysen.de\/zentralasien-analysen\/162\/turkmenistans-kulturelle-und-architektonische-transformationen-turkmenbaschy-aschgabat\/"}],"genre":"Analyse","pages":"7-12","abstract":"Entgegen der allgemeinen Tendenz zu gesellschaftlicher und wirtschaftlicher \u00d6ffnung in Zentralasien bleibt Turkmenistan bis heute eines der verschlossensten L\u00e4nder der Welt. Aufgrund der vom herrschenden Regime forcierten Abschottung von der Au\u00dfenwelt gibt es in der Sozial- und Kulturwissenschaft praktisch keine empirische Forschung \u00fcber gesellschaftliche Transformationsprozesse in Turkmenistan. Die seit 2021 in Aschgabat lebende Autorin des Beitrages m\u00f6chte daher einige pers\u00f6nliche Beobachtungen darlegen, die sie seit dem Beginn ihrer beruflichen T\u00e4tigkeit als Lehrkraft im Land gemacht hat. Anhand der Entstehung und des Bedeutungswandels von Denkm\u00e4lern, Wahrzeichen und neuen Geb\u00e4udekomplexen in Turkmenbaschy und Aschgabat werden soziale und wirtschaftliche Gegenwartsph\u00e4nomene analysiert, die Aufschluss \u00fcber kulturelle Entwicklungen in der aktuellen Phase des turkmenischen Nation-Building geben. Die st\u00e4dtebauliche Transformation wird u. a. von sprachlichen Ver\u00e4nderungen begleitet, die sich vor dem Hinter- grund des architektonischen und kulturellen Wandels in Turkmenistan vollziehen.","tags":[{"country":"Turkmenistan"},{"topic":"Kulturelle Identit\u00e4t"},{"topic":"Geschichtsbewusstsein und Vergangenheitspolitik"}],"identifier":[{"name":"10.31205\/ZA.162.02","type":"DOI","url":"https:\/\/doi.org\/10.31205\/ZA.162.02"}]}]