[{"title":"Von der Regionalmacht umworben? Die iranisch-usbekische Kooperation seit 2017","author":[{"name":"Gasimov, Zaur","alternate":"Zaur Gasimov","firstname":"Zaur","lastname":"Gasimov","id":"zaur-gasimov","affiliation":[{"institution":"Universit\u00e4t Bonn"}]}],"type":"article","date":"2021-06-14T00:00:00+02:00","journal":[{"name":"Zentralasien-Analysen","shortcode":"ZA"}],"issue":"147","link":[{"url":"https:\/\/laender-analysen.de\/zentralasien-analysen\/147\/iranisch-usbekische-kooperation-seit-2017\/"}],"genre":"Analyse","pages":"2-5","abstract":"Usbekistan ist mit mehr als 33 Millionen Einwohner:innen das bev\u00f6lkerungsreichste Land Zentralasiens. Die postsowjetische Gegenwart des Landes ist durch die 25 Jahre lange, autorit\u00e4re Pr\u00e4sidentschaft von Ex-Pr\u00e4sident Islom Karimow gepr\u00e4gt. Karimows Nachfolger Schawkat Mirsijojew hat die Au\u00dfenpolitik Usbekistans neu ausgerichtet, was auch der Entwicklung der iranisch-usbekischen Beziehungen neue M\u00f6glichkeiten er\u00f6ffnete. Im Hinblick auf die Dynamik der Beziehungen zwischen Taschkent und Teheran k\u00f6nnen in der gegenw\u00e4rtigen Gemengelage sowohl Konflikt- als auch Kooperationsfelder ausgemacht werden, deren Darstellung das Ziel dieses Beitrages ist.","tags":[{"country":"Region Zentralasien"},{"country":"Usbekistan"},{"topic":"Au\u00dfenpolitik"},{"topic":"Beziehungen zu sonstigen Staaten"}],"identifier":[{"name":"10.31205\/ZA.147.01","type":"DOI","url":"https:\/\/doi.org\/10.31205\/ZA.147.01"}]},{"title":"Die neue \u00bbre-traditionalisierte\u00ab Verfassung der Kirgisischen Republik","author":[{"name":"Sadyrbek, Mahabat","alternate":"Mahabat Sadyrbek","firstname":"Mahabat","lastname":"Sadyrbek","id":"mahabat-sadyrbek","affiliation":[{"institution":"Max-Planck-Institut f\u00fcr ethnologische Forschung\/Abteilung f\u00fcr \u00bbRecht &amp; Anthropologie\u00ab, Halle"}]}],"type":"article","date":"2021-06-14T00:00:00+02:00","journal":[{"name":"Zentralasien-Analysen","shortcode":"ZA"}],"issue":"147","link":[{"url":"https:\/\/laender-analysen.de\/zentralasien-analysen\/147\/die-neue-re-traditionalisierte-verfassung-der-kirgisischen-republik\/"}],"genre":"Kommentar","pages":"6-7","abstract":null,"tags":[{"country":"Region Zentralasien"},{"country":"Kirgistan"},{"topic":"Politisches System"}],"identifier":null},{"title":"Amtliches Endergebnis des landesweiten Referendums in Kirgistan zur Annahme des Gesetzesentwurfes \u00bb\u00dcber die Verfassung der Kirgisischen Republik\u00ab vom 11.\u00a0April 2021","author":null,"type":"article","date":"2021-06-14T00:00:00+02:00","journal":[{"name":"Zentralasien-Analysen","shortcode":"ZA"}],"issue":"147","link":[{"url":"https:\/\/laender-analysen.de\/zentralasien-analysen\/147\/endergebnis-des-referendums-in-kirgistan-ueber-die-verfassung\/"}],"genre":"Dokumentation","pages":"7-7","abstract":null,"tags":[{"country":"Region Zentralasien"},{"country":"Kirgistan"},{"topic":"Politisches System"}],"identifier":null},{"title":"Stimmen internationaler Expert:innen zum tadschikisch-kirgisischen Grenzkonflikt im April 2021","author":null,"type":"article","date":"2021-06-14T00:00:00+02:00","journal":[{"name":"Zentralasien-Analysen","shortcode":"ZA"}],"issue":"147","link":[{"url":"https:\/\/laender-analysen.de\/zentralasien-analysen\/147\/internationale-expert-innen-zum-tadschikisch-kirgisischen-grenzkonflikt-im-april-2021\/"}],"genre":"Dokumentation","pages":"8-12","abstract":"Am 28. April brach im bev\u00f6lkerungsreichen Ferghanatal der bislang schwerste Grenzkonflikt zwischen Kirgistan und Tadschikistan aus. \u00dcbereinstimmenden Medienberichten zufolge kam es zu den Auseinandersetzungen, nachdem tadschikische Beamt:innen eine \u00dcberwachungskamera an der Wasserverteilstation \u00bbGolownoy\u00ab installierten. Diese wird von kirgisischen und tadschikischen Zivilist:innen gemeinsam genutzt und liegt in der N\u00e4he des kirgisischen Dorf Kok-Tasch (Gebiet Batken) sowie des tadschikischen Dorfes Chodschai A&#039;lo (Gebiet Sughd). Kirgisische Anwohner:innen versuchten, den Mast, an dem die Videokamera befestigt war, abzus\u00e4gen. Hierauf eskalierte der Konflikt weiter und entwickelte sich zu einer milit\u00e4rischen Auseinandersetzung zwischen den beiden Staaten. Die deutsch-franz\u00f6sische Nachrichtenseite NOVASTAN (https:\/\/novastan.org\/de\/kirgistan\/ueber-40-tote-bei-zusammenstoessen-an-der-kirgisisch-tadschikischen-grenze\/) berichtet hierzu: \u00bbAm fr\u00fchen Morgen des 29. April eskalierte der Konflikt weiter. Die kirgisische Nachrichtenagentur\u00a0AKIPress\u00a0berichtet mit Verweis auf die kirgisische Polizei, dass tadschikische B\u00fcrger mit Schusswaffen eine kirgisische Milit\u00e4reinheit im Dorf angegriffen h\u00e4tten. Laut\u00a0kirgisischem Grenzschutz\u00a0kam es am selben Morgen im Gebiet um Kotscho-Boju ebenfalls zu einem Zwischenfall mit Waffeneinsatz. Diese ersten Schusswechsel versch\u00e4rften die Lage: Streitkr\u00e4fte beider L\u00e4nder stie\u00dfen laut\u00a0AKIPress\u00a0entlang eines umstrittenen Grenzabschnitts zusammen. Ein am Ort des Geschehens aufgenommenes Video zeigt einen Einsatz kirgisischer Soldaten, die von der lokalen Bev\u00f6lkerung unterst\u00fctzt werden. \u00bbDie Soldaten der Kirgisischen Republik er\u00f6ffneten heute um 13:05 Uhr das Feuer auf die Soldaten der Grenztruppen der Republik Tadschikistan auf dem Gel\u00e4nde der Wasserverteilungsstelle Golownaja\u00ab, beschrieben die tadschikischen Beh\u00f6rden die Situation nach Angaben von Asia-Plus. AKIPress\u00a0schrieb hingegen von einem Angriff der tadschikischen Armee auf mehrere kirgisische Grenzeinrichtungen am Nachmittag des 29. April: \u00bb\u203aGegen 17.00 Uhr er\u00f6ffnete die tadschikische Seite das Feuer an den Grenzau\u00dfenposten Kaptschygaj, Ming-Bulak, Dostuk sowie an den Grenzposten Kodschogar und Bulak-Baschy. Durch M\u00f6rserbeschuss wurde das Geb\u00e4ude des Grenzau\u00dfenpostens Dostuk des Grenzkommandos Batken in Brand gesetzt\u2039, so die kirgisischen Beh\u00f6rden.\u00ab Hierauf folgte eine schnelle politische Entspannung, nachdem die Au\u00dfenminister beider Staaten noch am Abend des 29. Aprils telefonisch eine Waffenruhe vereinbarten. Laut kirgisischer Seite wurde diese jedoch im Verlauf der Nacht mehrmals von tadschikischer Seite aus gebrochen. Nach einer \u00dcbereinkunft zwischen dem GNKB-Vorsitzenden Tadschikistans und dem Gouverneur des Gebiets Batken verlassen die Truppen das Gebiet bis zum 3. Mai. Kirgistans Pr\u00e4sident Sadyr Dschaparow und sein tadschikischer Amtskollege Emomali Rachmon bekr\u00e4ftigten am 30. April ihre Absicht, den Konflikt ausschlie\u00dflich durch friedliche Mittel l\u00f6sen zu wollen. Dschaparow und Rahmon wollen bereits in der zweiten Mai-H\u00e4lfte pers\u00f6nlich \u00fcber eine langfristige L\u00f6sung der Situation konsultieren [Anm. der Redatkion: Zum Zeitpunkt der Ver\u00f6ffentlichung dieser Ausgabe (Mitte Juni 2021) ist noch kein Treffen zustande gekommen]. Die kurzen aber heftigen K\u00e4mpfe haben nach vorl\u00e4ufigen Angaben auf kirgisischer Seite 36 und auf tadschikischer Seite 18 Menschenleben gefordert. Zudem beklagen mehrere kirgisische Ortschaften massive Sch\u00e4den. Auf der kirgisischen Seite wurden mindestens 190 weitere Personen verletzt, einige von ihnen schwer. Aus Tadschikistan werden 88 Verwundete gemeldet. Mehr als 44.000 Personen wurden durch das kirgisische Notfallsituationsministerium aus dem Konfliktgebiet evakuiert. Angesichts wiederkehrender Konflikte in den Grenzgebieten des Ferghanatals war es diesmal vor allem die hohe Opferzahl, das Ausma\u00df der Gewalt und Zerst\u00f6rung sowie der massive Einsatz von Kriegswaffen, der diesen von vorherigen Vorf\u00e4llen \u00e4hnlicher Art unterscheidet. Weitere Details zu den Ereignissen k\u00f6nnen Sie auch den Chroniken Tadschikistans sowie Kirgistans entnehmen (ab Seiten 22 und 25). Die folgende Auswahl an Zitaten soll einen \u00dcberblick dar\u00fcber geben, wie internationale Regionalexpert:innen den Grenzkonflikt bewerten und welche Schl\u00fcsse sie aus der milit\u00e4rischen Auseinandersetzung f\u00fcr die zuk\u00fcnftige Stabilit\u00e4t und Sicherheit Zentralasiens ziehen. Auf der Suche nach den Konfliktmotiven sind die Expert:innenstimmen im Tenor recht einheitlich: Nicht-markierte Grenzabschnitte, die Qualit\u00e4t der lokalen Regierungsf\u00fchrung, (klimawandelbedingter) Wassermangel, Bev\u00f6lkerungswachstum und nicht zuletzt die populistische Politik der Staatsoberh\u00e4upter. \n\nWir \u00fcbernehmen die folgenden Einsch\u00e4tzungen mit freundlicher Genehmigung ihrer Urheber:innen beziehungsweise der zust\u00e4ndigen Redaktion oder Organisation.\n\nRostam Onsori","tags":[{"country":"Region Zentralasien"},{"country":"Kirgistan"},{"country":"Tadschikistan"},{"topic":"Beziehungen zu den Staaten der ehemaligen Sowjetunion"}],"identifier":null},{"title":"Die Verbreitung von Covid-19 in Zentralasien (Stand: 14.\u00a0Juni 2021)","author":null,"type":"article","date":"2021-06-14T00:00:00+02:00","journal":[{"name":"Zentralasien-Analysen","shortcode":"ZA"}],"issue":"147","link":[{"url":"https:\/\/laender-analysen.de\/zentralasien-analysen\/147\/die-verbreitung-von-covid-19-in-zentralasien-stand-14-juni-2021\/"}],"genre":"Statistik","pages":"13-18","abstract":null,"tags":[{"country":"Region Zentralasien"},{"country":"Kasachstan"},{"country":"Kirgistan"},{"country":"Tadschikistan"},{"country":"Turkmenistan"},{"country":"Usbekistan"},{"topic":"Gesundheit: Covid-19 Pandemie"}],"identifier":null},{"title":"Chronik 22. M\u00e4rz\u00a0\u201323.\u00a0Mai 2021 (einschlie\u00dflich Covid-19-Chronik)","author":null,"type":"article","date":"2021-06-14T00:00:00+02:00","journal":[{"name":"Zentralasien-Analysen","shortcode":"ZA"}],"issue":"147","link":[{"url":"https:\/\/laender-analysen.de\/zentralasien-analysen\/147\/chronik-22-maerz-23-mai-2021-einschliesslich-covid-19-chronik\/"}],"genre":"Chronologie","pages":"19-33","abstract":null,"tags":[{"country":"Region Zentralasien"},{"country":"Kasachstan"},{"country":"Kirgistan"},{"country":"Tadschikistan"},{"country":"Turkmenistan"},{"country":"Usbekistan"}],"identifier":null}]